Hohmann-Transferbahn

Die Hohmann-Transferbahn



Wie bringt man einen Satelliten von einer erdnahen auf die geostationäre Umlaufbahn ?
Der geringste Energieaufwand ergibt sich, wenn der Satellit  den Wechsel der Umlaufbahnen auf einer speziellen Ellipse vollzieht. Diese Ellipse beginnt  bei der erdnahen und reicht gerade bis zur geostationären Bahn.
Der deutsche Ingenieur Walter Hohmann (1880 -1945) gilt als Erfinder dieser Transferbahn, die deshalb auch Hohmann-Übergang genannt wird.
Um die Ellipse zu beginnen, muss der Satellit auf der erdnahen Kreisbahn einen Geschwindigkeitszuwachs erhalten (Zünden der Triebwerke = Kick 1).

Sobald die  geostat. Bahn erreicht ist, erfolgt der zweite Geschwindigkeitszuwachs (Kick 2).
Das Simulationsprogramm ermöglicht die Eingabe von Startparametern, die - bei richtig gewählten Werten-  zunächst eine erdnahe Kreisbahn ermöglichen.
Die zum erfolgreichen Übergang notwendigen Geschwindigkeitszuwächse können ebenfalls eingegegeben  werden.  
Außerdem ist es möglich, die Bahn des Satelliten auf den Potentialtrichter der Erde abzubilden. Dies ermöglicht eine sehr anschauliche Darstellung der energetischen Verhältnisse in der Umgebung der Erde.
Die Daten für einen Hohmann-Transfer aus einer 800 km hohen Umlaufbahn sind als Beispiel beim Start des Programms bereits eingetragen.

Download des Programms "Hohmann_Transfer.exe" (0,5 MB)

Erklärungen zum Thema und die Herleitung der "Geschwindigkeits-Kicks", also die notwendigen Geschwindigkeitszuwächse für die Einleitung der Bahnwechsel, finden Sie im PDF-Dokument unten:


Download des Info_Textes "HohmannTransfer_info"

 
 
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